Stadt und Bezirk Winterthur
Medienmitteilung der Bildungskommission der JSVP ZH vom 12.07.2011
Skandalöse Pläne werden öffentlich:
Erziehungsdirektorenkonferenz (EKD) plant Sexualerziehung ab Kindergarten-Stufe
Vier- bis Fünfjährige sollen nach dem Willen der Bildungsfunktionäre ab Kindergarten-Stufe in der Sexualkunde unterrichtet
werden. Dabei sollen sie spielerisch lernen, mit ihrer „kindlichen Sexualität“ umzugehen. Die Bildungskommission der Jungen
SVP Kanton Zürich (JSVP ZH) wehrt sich entschieden gegen diese Pläne jenseits jeglichen Menschenverstandes und wird sich
aktiv dagegen einsetzen.
Gemäss Plänen der Erziehungsdirektoren und der Verwaltung der Gesundheitsdirektion soll Kindern und Jugendlichen bereits im Kindergarten
beigebracht werden, sie könnten ihr Geschlecht – also ob sie Frau oder Mann seien – selber aussuchen; Homosexualität und Transsexualität
wird bewusst gefördert. Tabus, moralische Schranken oder gesellschaftliche Normen spielen dabei keine Rolle: pädophile und pornographische
Tendenzen sind in Unterrichtskonzepten und Lehrmitteln deutlich und wiederholt ersichtlich. Und die Eltern werden ein weiteres Stück
entmachtet – das Ganze soll zum Obligatorium für alle Kindergärtner und Schüler werden.
Die Bildungskommission der JSVP ZH ist entsetzt über die teils verstörenden Unterrichtsinhalte, die durch die Hintertür – über die offenbar
ausser Kontrolle geratenen Beratungen zum ‚Lehrplan 21‘ – am Volk vorbei in die Volksschule einfliessen sollen. Holz-Penisse, Plüsch-Vaginas
und andere Sexspielzeuge haben in einer Volksschule nichts verloren – und schon gar nicht im Kindergarten. Dort sollen die Kinder sich
spielerisch Sozialkompetenzen aneignen und den üblichen Umgang mit anderen Kindern lernen. Sich gegenseitig berühren, Geschlechtsorgane
benennen und mit einem Sexkoffer, respektive den darin befindenden „Spielsachen“ zu hantieren, gehört nicht dazu und widerspricht allen breit
akzeptierten gesellschaftlichen Moralvorstellungen in der Schweiz.
Auch muss es in der Verantwortung der Eltern stehen, welche Wertvorstellungen betreffend Homo- und Transsexualität oder generell Sexualität
sie ihren Kindern weitergeben möchten. Gegenteiliges widerspricht der erfolgreichen freiheitlichen Grundregel, wonach sich der Staat möglichst
wenig in den Alltag seiner Bürger einzumischen hat.
Die Bildungskommission der JSVP ZH wehrt sich gegen die Sexualisierung unserer Kinder, erkennt aber auch, dass in einer durch Multimedien,
Werbungen und immer umfassenderen Techniken (Mobiltelefone etc.) übersexualisierten Welt, eine gewisse gesamtgesellschaftlichen
Verantwortung auch in Bezug auf Sexualkunde der Volksschule zukommt. Ab einem nachvollziehbarem Alter macht es Sinn, den Jugendlichen
die möglichen Folgen von ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder anderen Risiken wertfrei und auf Basis von anerkannten Fakten, näher zu
bringen. Alles was darüber hinausgeht, ist Sache der elterlichen Erziehung und wirft ein schlechtes Licht auf die einst so stolze Volksschule.
Die Bildungskommission der JSVP ZH fordert, dass die Bildungsdirektoren, welche demokratisch legitimiert sind, Verantwortung übernehmen
und solche pädagogisch nicht nachvollziehbare Pläne unverzüglich und abschliessend stoppen. Bei einer Volksabstimmung hätte ein solches
Vorhaben kaum eine Chance; darum ist der Versuch, dies an den Kantonen und schussendlich am Volk vorbei einzuführen umso stossender.
Die JSVP ZH wird aktiv Unterschriften für die Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule, welche sich gegen diese Entwicklungen wehrt,
sammeln.
Patrick Walder, Präsident Bildungskommission JSVP ZH,
Verfasser: Claudine Schmitt, Mitglied Bildungskommission JSVP ZH, Samuel Balsiger, Mitglied der Bildungskommission JSVP ZH